Insektensterben

Was kann ICH gegen Insektensterben oder Bienensterben tun?

Jeder, der mit offenen Augen durch die heimische Landschaft wandert, hat festgestellt, dass Blütenbestäuber („Bienen, Fliegen“) und andere Insekten (Schmetterlinge, Käfer) immer weniger werden. Sie sind Nahrungsgrundlage vieler Lurche, Kriechtiere, Vögel oder Säugetiere. Auch wir Menschen benötigen die kostenlosen Leistungen der Insekten bei der Bestäubung oder Schädlingsbekämpfung.
(Infos dazu findest Du im Buchladen, in Bibliotheken und im Netz)

Um diesen Rückgang aufzuhalten oder umzukehren muss man nicht auf die Politik oder andere Akteure warten. JEDER kann etwas tun.

Im eigenen Garten, auf Grünflächen vor dem Haus oder auf dem Balkon kann man die Lebensgrundlagen für Insekten verbessern:

Informationen und Anbieter von gebietseinheimischem (autochthonem) Saatgut findet Ihr im Netz.

ACHTUNG! Auch heimische Blütenpflanzen haben spezielle Ansprüche an lokale Sonneneinstrahlung, Niederschlag oder Bodenbeschaffenheit. Somit werden sich in verschiedenen Samenmischungen mit der Zeit nur die Arten durchsetzen, die sich vor Ort wohlfühlen.

Informationen zu Nisthilfen findet Ihr ebenso im Netz oder in der Bibliothek.

Überlasst einige Flächen im Garten einfach der Natur und beobachtet, was geschieht. Ein Baum darf alt und morsch werden! Im Laub und Gestrüpp überwintern nicht nur Insekten. Offene Bodenflächen, Steinhaufen, Trockenmauern bieten Spezialisten Lebensraum.

Nisthilfe
Beispielhafte Gestaltung des Eingangsbereiches des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung am Standort Halle

JenInsekt
Dipl.-Biol. Frank Creutzburg
Schlendorfer Oberweg 12
07749 Jena

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